4trac
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Wenn der Motor nicht anspringt, lassen sich die häufigsten Ursachen in wenigen Minuten selbst prüfen:
- Notausschalter: Steht der Kill-Switch am Lenker auf „RUN“?
- Gangwahl: Befindet sich das Getriebe in Neutral- oder Parkstellung?
- Kraftstoff: Ist ausreichend Kraftstoff im Tank und der Benzinhahn geöffnet?
- Batterie: Dreht der Anlasser nur schwach, ist die Batterie vermutlich entladen.
- Sicherungen: Sicherungskasten auf durchgebrannte Sicherungen kontrollieren.
Führen diese Schritte nicht zum Erfolg, wenden Sie sich bitte an Ihre Servicewerkstatt. Beschreiben Sie dabei möglichst genau, was beim Startversuch passiert (z.B. „Anlasser dreht, Motor zündet nicht“).
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Das Display zeigt Störungen als Fehlercode (z.B. „E-03“) zusammen mit einem Warnsymbol an. Die wichtigsten Codes:
- E-01: Drosselklappensensor — Werkstatt aufsuchen.
- E-03: Kühlmitteltemperatur zu hoch — Motor abstellen und abkühlen lassen, Kühler auf Verschmutzung prüfen.
- E-07: Ladesystem — Batterie und Anschlüsse kontrollieren.
- E-12: Allrad-Stellmotor — 4WD-Schalter erneut betätigen; bleibt der Fehler, Service kontaktieren.
Eine vollständige Liste aller Fehlercodes finden Sie in der Betriebsanleitung. Notieren Sie den Code vor dem Werkstattbesuch — das beschleunigt die Diagnose erheblich.
Für den 4trac ProX ist ausschließlich Motoröl der Spezifikation SAE 10W-40 (API SL oder höher, JASO MA2) freigegeben. Öle mit Reibwertminderern („Energy Conserving“) dürfen nicht verwendet werden, da sie die Kupplung beschädigen können.
- Füllmenge bei Ölwechsel: siehe Wartungstabelle in der Betriebsanleitung.
- Ölwechsel inklusive Filter alle 100 Betriebsstunden oder einmal jährlich.
- Ölstand vor jeder längeren Fahrt am Schauglas kontrollieren — Fahrzeug dazu waagerecht abstellen.
Altöl bitte ausschließlich über zugelassene Sammelstellen entsorgen.
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Der Allradantrieb wird über den Wahlschalter am rechten Lenkerende zugeschaltet:
- Geschwindigkeit auf unter 10 km/h reduzieren — nicht unter Last schalten.
- Schalter von „2WD“ auf „4WD“ stellen.
- Die 4WD-Kontrollleuchte im Display bestätigt die Aktivierung.
Nutzen Sie den Allradantrieb nur auf losem oder rutschigem Untergrund. Auf trockenem, festem Asphalt kann dauerhafter Allradbetrieb den Antriebsstrang unnötig belasten und erhöht den Reifenverschleiß.
Der korrekte Reifendruck ist entscheidend für Fahrverhalten, Sicherheit und Reifenverschleiß. Prüfen Sie den Druck immer bei kalten Reifen, also vor Fahrtantritt.
- Ventilkappe abschrauben und Druckprüfer fest aufsetzen.
- Gemessenen Wert mit der Angabe auf dem Typenschild bzw. in der Betriebsanleitung vergleichen.
- Bei Abweichung Luft nachfüllen oder ablassen und erneut messen.
- Ventilkappe wieder aufschrauben — sie schützt das Ventil vor Schmutz.
Hinweis: Vorder- und Hinterachse haben in der Regel unterschiedliche Sollwerte. Kontrollieren Sie den Druck mindestens einmal im Monat sowie vor längeren Fahrten.


