Häufig gestellte Fragen

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Bei Garantie- und Servicefragen ist Ihr erster Ansprechpartner der Quadix-Händler, bei dem das Fahrzeug gekauft wurde. Halten Sie dafür bitte folgende Unterlagen bereit:

  • Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN, siehe Rahmen bzw. Fahrzeugpapiere)
  • Kaufbeleg mit Kaufdatum
  • Serviceheft mit dokumentierten Wartungen
  • Beschreibung des Problems, idealerweise mit Fotos oder dem angezeigten Fehlercode

Alternativ erreichen Sie den Quadix-Service über das Kontaktformular auf quadix.de. Garantiearbeiten dürfen ausschließlich von autorisierten Werkstätten durchgeführt werden.

Wenn der Motor nicht anspringt, lassen sich die häufigsten Ursachen in wenigen Minuten selbst prüfen:

  • Notausschalter: Steht der Kill-Switch am Lenker auf „RUN“?
  • Gangwahl: Befindet sich das Getriebe in Neutral- oder Parkstellung?
  • Kraftstoff: Ist ausreichend Kraftstoff im Tank und der Benzinhahn geöffnet?
  • Batterie: Dreht der Anlasser nur schwach, ist die Batterie vermutlich entladen.
  • Sicherungen: Sicherungskasten auf durchgebrannte Sicherungen kontrollieren.

Führen diese Schritte nicht zum Erfolg, wenden Sie sich bitte an Ihre Servicewerkstatt. Beschreiben Sie dabei möglichst genau, was beim Startversuch passiert (z.B. „Anlasser dreht, Motor zündet nicht“).

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Ölschauglas
Das Ölschauglas befindet sich rechts am Motorblock
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Einfüllstutzen
Einfüllstutzen mit Peilstab unter der Sitzbank

Das Display zeigt Störungen als Fehlercode (z.B. „E-03“) zusammen mit einem Warnsymbol an. Die wichtigsten Codes:

  • E-01: Drosselklappensensor — Werkstatt aufsuchen.
  • E-03: Kühlmitteltemperatur zu hoch — Motor abstellen und abkühlen lassen, Kühler auf Verschmutzung prüfen.
  • E-07: Ladesystem — Batterie und Anschlüsse kontrollieren.
  • E-12: Allrad-Stellmotor — 4WD-Schalter erneut betätigen; bleibt der Fehler, Service kontaktieren.

Eine vollständige Liste aller Fehlercodes finden Sie in der Betriebsanleitung. Notieren Sie den Code vor dem Werkstattbesuch — das beschleunigt die Diagnose erheblich.

Die regelmäßige Wartung ist Voraussetzung für Zuverlässigkeit und Garantieansprüche. Die wichtigsten Intervalle im Überblick:

  • Vor jeder Fahrt: Reifendruck, Bremsen, Beleuchtung, Ölstand (Sichtprüfung).
  • Alle 50 Betriebsstunden: Luftfilter prüfen und ggf. reinigen, Schmierpunkte abschmieren.
  • Alle 100 Betriebsstunden / jährlich: Motoröl und Filter wechseln, Ventilspiel prüfen, Bremsflüssigkeit kontrollieren.
  • Alle 200 Betriebsstunden / alle 2 Jahre: Große Inspektion in der Fachwerkstatt, Bremsflüssigkeit wechseln.

Lassen Sie jede Wartung im Serviceheft dokumentieren — bei Garantiefällen ist der lückenlose Nachweis erforderlich.

Für den 4trac ProX ist ausschließlich Motoröl der Spezifikation SAE 10W-40 (API SL oder höher, JASO MA2) freigegeben. Öle mit Reibwertminderern („Energy Conserving“) dürfen nicht verwendet werden, da sie die Kupplung beschädigen können.

  • Füllmenge bei Ölwechsel: siehe Wartungstabelle in der Betriebsanleitung.
  • Ölwechsel inklusive Filter alle 100 Betriebsstunden oder einmal jährlich.
  • Ölstand vor jeder längeren Fahrt am Schauglas kontrollieren — Fahrzeug dazu waagerecht abstellen.

Altöl bitte ausschließlich über zugelassene Sammelstellen entsorgen.

Ölschauglas
Das Ölschauglas befindet sich rechts am Motorblock
Einfüllstutzen
Einfüllstutzen mit Peilstab unter der Sitzbank

Der Allradantrieb wird über den Wahlschalter am rechten Lenkerende zugeschaltet:

  1. Geschwindigkeit auf unter 10 km/h reduzieren — nicht unter Last schalten.
  2. Schalter von „2WD“ auf „4WD“ stellen.
  3. Die 4WD-Kontrollleuchte im Display bestätigt die Aktivierung.

Nutzen Sie den Allradantrieb nur auf losem oder rutschigem Untergrund. Auf trockenem, festem Asphalt kann dauerhafter Allradbetrieb den Antriebsstrang unnötig belasten und erhöht den Reifenverschleiß.

Die Starterbatterie entlädt sich bei längerer Standzeit selbst. So bleibt sie fit:

  • Zum Laden ein Erhaltungsladegerät für 12-V-Batterien verwenden (max. 1–2 A Ladestrom).
  • Bei Standzeiten über vier Wochen die Batterie ans Erhaltungsladegerät anschließen oder ausbauen und kühl, trocken und frostfrei lagern.
  • Pole sauber halten und bei Bedarf mit Polfett schützen.
  • Niemals ein Schnellladegerät oder Starthilfe mit über 12 V verwenden — Gefahr von Schäden an der Bordelektronik.

Eine gut gepflegte Batterie hält in der Regel vier bis fünf Jahre.

Der korrekte Reifendruck ist entscheidend für Fahrverhalten, Sicherheit und Reifenverschleiß. Prüfen Sie den Druck immer bei kalten Reifen, also vor Fahrtantritt.

  1. Ventilkappe abschrauben und Druckprüfer fest aufsetzen.
  2. Gemessenen Wert mit der Angabe auf dem Typenschild bzw. in der Betriebsanleitung vergleichen.
  3. Bei Abweichung Luft nachfüllen oder ablassen und erneut messen.
  4. Ventilkappe wieder aufschrauben — sie schützt das Ventil vor Schmutz.

Hinweis: Vorder- und Hinterachse haben in der Regel unterschiedliche Sollwerte. Kontrollieren Sie den Druck mindestens einmal im Monat sowie vor längeren Fahrten.